Was ist Rennsport?

Kanurennsport ist Leistungssport

 

Das Wettkampfspektrum reicht vom einfachen Vergleich bei kleineren Wettkämpfen bis hin zum Hochleistungssport bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Der Kanurennsport ist eine von sechs Wettkampfsportarten, in die der heutige Kanusport aufgeteilt ist. Neben Wildwasser, Slalom, Marathon, Segeln und Polo behauptet er sich mit einer langen Tradition. Immer mehr Menschen entdecken Ihre Liebe zum Kanusport. Fast alle Kinder und Jugendlichen in unserem Verein trainieren 2 bis 3x pro Woche in Rennbooten, d.h. im Kajak oder im Canadier.

 

Welche Rennboottypen gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Rennboottypen, die Kajaks und die Canadier. Das Canadier fahren ist den Herren vorbehalten, während im Kajak Damen und Herren an den Start gehen.

 

Was ist nun ein Kajak?

Ein Kajak wird im Sitzen gefahren, das heißt, der Paddler taucht sein Paddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das mit den Füßen bedient wird. Kajaks werden heute bevorzugt aus Kohlefaser hergestellt, aber auch Mahagoni-Holz ist international üblich.

 

Und wie sieht ein Canadier aus?

Die Canadierfahrer knien in ihren Booten, deren Rumpf weitgehend offen ist. Sie haben ein Stechpaddel, mit dem sie auch steuern müssen, denn bei diesen Booten gibt es keine Steueranlage. Die Canadierfahrer beherrschen ganz bestimmte Steuerschläge, um ihr Boot auf dem Kurs zu halten. Mit dem Material, aus dem diese Boote hergestellt werden, verhält es sich genauso wie bei den Kajaks.

 

Und welche Bootsklassen gibt es?

Bootsklasse Länge max. Gewicht min.

K1

5.20 m

12 kg

K2

6.50 m

18 kg

K4

11.00 m

30 kg

C1

5.20 m

16 kg

C2

6.50 m

20 kg

C4

9.00 m

30 kg

C8*

11.00 m

43 kg

*Klasse hat nur nationale Gültigkeit

Beim Kajak wird zwischen dem Einer (K1), dem Zweier (K2) und dem Vierer (K4) unterschieden. Dies gilt auch für den Canadier, dementsprechend dann C 1, C 2 und C 4 genannt. National wird außerdem der Canadier-Achter (C8) gefahren.

Die Boote haben auch festgelegte Maße, wie das Reglement bei der Formel 1. Hier sind die Technischen Daten für gleiche Wettkampfbedingungen der Sportler fixiert.

Außerdem müssen die Boote auf ihrer gesamten Fläche nach außen gewölbt sein und dürfen nicht mit Gleitmitteln beschichtet werden. Bei wichtigen Wettkämpfen werden alle Boote auf die Einhaltung dieser Bestimmungen hin überprüft. Ein Verstoß führt zum Ausschluss des Sportlers.

 

Worum geht's?

Beim Kanurennsport geht es darum, so schnell wie möglich ins Ziel zu gelangen. Auf neun Bahnen, welche durch Bojen gekennzeichnet sind (nicht auf Gewässern mit behinderndem Schiffsverkehr), werden die Wettkampfdistanzen auf geraden Flüssen oder Seen ausgetragen und gehen über 200, 500 und 1.000 Meter. In Deutschland werden außerdem auch Langstreckenrennen über 2.000, 6.000 und 10.000 Meter gefahren.

 

Welche Wettkampfziele kann man erreichen?

Erfolgreichste Kanutin der Welt
und Olympiateilnehmerin Deutschlands

Der Kanurennsport ist - neben dem Kanuslalom - eine der beiden olympischen  Disziplinen des Kanusports. Man kann also auch in dieser Sportart Olympiasieger werden. Außerdem gibt es Weltmeisterschaften, Weltcup-Rennen, internationale Regatten, Deutsche-, Gruppen- (unterteilt in Nord, Ost, Süd und West), und Landesmeisterschaften und viele andere Regatten. Nähere Informationen über die Teilnahme unseres Vereines an Wettkämpfen, bekommt Ihr beim Rennsportwart oder hier.

© Verein Kanusport Dresden e.V.